Hungersnot WestafrikaHungersnot in Niger Nothilfe allein reicht nicht aus

04-08-2005

Das Nothilfeteam von HELP – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. ist seit fünf Tagen in Niger, um die ersten Hilfsmaßnahmen zu organisieren. Mara Jonas und Jean-Yves Penoy haben die Regionen Quallam und Filingué nördlich und nordöstlich der Haupstadt Niamey besucht.

„Die Hungersnot, die in den süd-östlichen Regionen Maradi und Zinda begann, hat sich weiter ausgebreitet. Immer mehr Dörfer haben keine Nahrungsmittel. Die Zustände sind alarmierend. Die Menschen essen gekochtes Gras und eine Art Erbsen. Beides schmeckt bitter und verursacht besonders bei den Kindern Magenschmerzen und Durchfall. Man sieht es den Kindern an: Die Bäuche sind aufgebläht, die Zähne sind braun und die Haare fallen aus. In Filingué scheinen die Menschen noch ärmer zu sein. Sie sind zu schwach um auf den Feldern zu arbeiten. Hinzu kommt, dass in vielen Dörfern die Brunnen defekt sind und Trinkwassermangel herrscht. Der ausbleibende Regen lässt auch für September eine schlechte Ernte erwarten, so dass die Menschen in Niger längerfristige Hilfe brauchen werden.“ berichtet Mara Jonas aus Niamey.

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