Hungersnot WestafrikaHELP verteilt 4.000 Tonnen Nahrungsmittel in Niger

10-08-2005

Die deutsche Hilfsorganisation HELP – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. beginnt in den nächsten Tagen mit der Verteilung von 4.000 Tonnen dringend benötigten Nahrungsmitteln an die hungernde Bevölkerung in Niger. Die Hilfsgüter werden vom Welternährungsprogramm zur Verfügung gestellt und in den besonders schlimm von der Dürre betroffenen Regionen Téra und Kolo verteilt. HELP kann damit 48.000 Familien das Überleben für die nächsten Monate sichern.

In Téra und Kolo sind bisher noch gar keine oder nur sehr wenige Nahrungsmittel angekommen. HELP Pressesprecherin Mara Jonas berichtet nach Ihrer Rückkehr aus Niger: „Die Frauen sammeln Blätter und Gras, die sie kochen und ihren Kindern geben, damit diese nicht verhungern. Mehr gibt es nicht. Und auch die Trinkwasserversorgung ist schlecht. Brunnen sind kaum vorhanden, so dass die Menschen ihr Wasser aus Pfützen und kleinen Wasserlöchern nehmen. Doch dieses Wasser ist unrein und verursacht bei den Kinder Durchfall. Durch die Mangelernährung geschwächt, haben sie kaum Abwehrkräfte und so kann eine Durchfallerkrankung im schlimmsten Fall tödlich sein“.

Um den Menschen in Niger auch langfristig eine Perspektive zu geben, plant HELP sich mittelfristig in der Rehabilitierung von Brunnen und Bewässerungssystemen zu engagieren. HELP wird in den nächsten Tagen weitere Helfer nach Niger entsenden, darunter auch Wolfgang Nierwetberg, Geschäftsführer der Organisation.

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