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Taifun Haiyan/PhilippinenPhilippinen: ASB leistet medizinische Versorgung südlich von Tacloban

22-11-2013

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) weitet die Nothilfe für die Opfer von „Haiyan“ aus. Ein zehnköpfiges Team startete am Freitag, den 22. November 2013, von Frankfurt/Main in den Hilfseinsatz. Die freiwilligen Helfer leisten in Palo, südlich von Tacloban, in einer Zeltambulanz basismedizinische Hilfe. Sie sind ausgerüstet mit einem „Emergency Health Kit“ für die medizinische Versorgung von 30.000 Menschen. Zu den Aufgaben des Teams gehören u.a. Wundversorgung und die Behandlung von Infektionserkrankungen.

„In den letzten Tagen gab es immer wieder kurze Regenschauer, sodass sich derzeit Fälle von Atemwegserkrankungen häufen. Außerdem erwartet die philippinische Regierung aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen in den Evakuierungszentren einen Anstieg von Durchfallerkrankungen“, erklärte Axel Schmidt (37), Einsatzleiter des ASB-Teams in Palo. Ferner wird die philippinische Regierung kommende Woche in der Zeltambulanz eine Impfkampagne gegen Tetanus und Masern durchführen.

Zeitgleich mit der Entsendung der ASB-Helfer startete am Freitag ein Hilfsgüterflug von Aktion Deutschland Hilft nach Manila mit rund 55 Tonnen Hilfsgütern, darunter auch. medizinische Ausrüstung für das ASB-Team. Ein erstes ASB-Nothilfeteam befindet sich bereits seit zwei Wochen auf den Philippinen und führte dort Erkundungen u.a. auf den Inseln Panay und Bantayan durch. 

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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