Flut SüdasienHELP stellt 20.000 Euro für Flutopfer in Bangladesch bereit

07-08-2007

Die deutsche Hilfsorganisation HELP – Hilfe zur Selbsthilfe hat heute 20.000 Euro aus ihrem Nothilfefonds für die Opfer der Flutkatastrophe in Bangladesch zur Verfügung gestellt.  Erfahrene Nothelfer der Organisation sind auf dem Weg, um gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Nothilfemaßahmen einzuleiten.

Bangladesch und Indien leiden zurzeit unter den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten. Alleine in Bangladesch sind über 6 Millionen Menschen durch die  Flutkatastrophe obdachlos geworden und leben nun schlecht versorgt in Auffanglagern, 500 Todesopfer sind bisher zu beklagen. Es mangelt an allem, da viele Lager nur über den Luftweg zu erreichen sind. Die Regierung bemüht sich mit dem Abwurf von Lebensmitteln aus Helikoptern, die schlimmste Not zu lindern, kann aber nur einen Bruchteil der Opfer erreichen. Besonders Kinder leiden unter Durchfallerkrankungen und Hautauschlägen durch das verschmutzte Wasser.

Das HELP-Team wird sich vor allem auf den Distrikt Gaibandha im Norden von Bangladesch konzentrieren. Die drei großen Flüsse Brahmaputra, Jammuna und Teesta fließen in Gaibandha zusammen, weshalb die Monsunüberschwemmungen hier besonders heftig sind. Als erste Hilfe wird HELP dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel an obdachlose Familien verteilen.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
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