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Flut SüdasienFlut in Bangladesch hat katastrophale Folgen für Millionen von Menschen

09-08-2007

Die aktuellen Überflutungen in Bangladesch haben schlimme Auswirkungen für das Land und seine ohnehin armen Menschen. Die internationale Hilfsorganisation World Vision befürchtet, dass Bangladesch in seiner Entwicklung zum wiederholten Male um Jahre zurückgeworfen wird. Zurzeit sind 44 von 64 Distrikten des Landes überflutet. Ganze Dörfer stehen unter Wasser. Häuser, Straßen, Krankenstationen und Schulen sind in Mitleidenschaft gezogen. Das Wasser hat Ackerflächen überschwemmt und Ernten vernichtet.

Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Regenfälle in Bangladesch, Indien und Nepal zurzeit besonders heftig. Die Vereinten Nationen sprechen sogar von „den schlimmsten Überflutungen seit Menschengedenken“. Als eine von vielen Hilfsorganisationen leistet World Vision humanitäre Nothilfe in den betroffenen Ländern. In Bangladesch haben die Mitarbeiter Boote zur Verfügung gestellt, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten und über Schutzmaßnahmen zu informieren. In dem deutschen Regional-Entwicklungsprojekt Faridpur werden rund 1500 Familien mit Lebensmitteln wie Reis, Linsen, Salz und Zucker versorgt. Geplant sind landesweite Nothilfe-Maßnahmen. Dabei möchte World Vision in den nächsten Tagen Hilfsgüter an 50000 bis 80000 Familien verteilen.

World Vision Deutschland unterstützt allein in Bangladesch vier sogenannte Regional-Entwicklungsprojekte. Dabei geht es darum, den Menschen langfristig bei der Entwicklung ihrer Region zu helfen: mit Trinkwasser, Nahrung, Gesundheitsstationen, Schulen und landwirtschaftlicher Hilfe. Das Projekt „Faridpur“ ist unmittelbar von den Überschwemmungen betroffen.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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