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Flut Mexiko und MittelamerikaFluthilfe für Frauen und indianische Gemeinden in Chiapas

08-11-2007

Überflutung und massive Regenfälle haben große Teile der mexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Chiapas unter Wasser gesetzt. Zehntausende suchen Zuflucht in Notunterkünften, in der überfluteten Stadt Villahermosa drängen sich 80.000 Menschen in überfüllten Schulen, Kirchen und mehrstöckigen Parkhäusern.

Bisher hat die Flut Schäden in Höhe von 655 Millionen Dollar an Ernte, Häusern, Unternehmen und Infrastruktur verursacht. Die Bauern in Tabasco und Chiapas haben durch die Überflutung ihrer Felder Tausende von Kühen, Schafen und anderem Viehbestand verloren.

Nach Rückgang der Überflutung will sich arche noVa am Wiederaufbau in Chiapas beteiligen. Geplant ist die Unterstützung von Frauen und kommunalen Projekte in indianischen Dörfern rund um Ocosingo, Chiapas. Mikrokredite oder eine einmalige Anschubfinanzierung sollen vor allem oft benachteiligten oder allein stehenden Frauen die Finanzierung von Viehbestand, Nähmaschinen oder einer Ladenausstattung ermöglichen, um für sich und den Lebensunterhalt ihrer Kinder aufzukommen.

Es besteht Kontakt zur mexikanischen Organisation Enlace Civil, mit der arche noVa bereits 2003/2004 in Chiapas zusammengearbeitet hat. arche noVa Mitarbeiterin Silke Pohl kennt die politische und soziale Situation in Ocosingo durch zwei mehrmonatige Aufenthalte 2001 und 2004. Bei der Umsetzung der Frauenprojekte kann arche noVa auf erfolgreiche Erfahrungen mit so genannten so genannten FHH-(Female Headed Households) Projekten in Iran, Indien und Sri Lanka zurückblicken.

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