Flut Afrika 2007ASB verstärkt Hilfe in Uganda

21-09-2007

Heute reisen zwei weitere Nothilfeexperten des ASB nach Uganda, um das Team vor Ort zu verstärken. Ziel ist es, weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten und so schnell wie möglich abzuwickeln. Am Sonntag, 23. September 2007, werden die beiden ASB-Mitarbeiter gemeinsam mit lokalen Mitarbeitern im Distrikt Katakwi im Osten Ugandas Hilfsgüter (Decken, Geschirr, Planen, Wasserkanister) im Wert von 10.000 Euro an Familien verteilen, die aus den überfluteten Gebieten geflohen sind.

Gleichzeitig wird eine Sozialarbeiterin des ASB in einem Flüchtlingscamp ihre Arbeit aufnehmen. Hauptziel ihres Einsatzes ist es, die Kinder, die durch die Flut aus ihrem Zuhause vertrieben wurden, mit Malen, Tanzen, Singen und Spielen zu beschäftigen und so zur Bewältigung ihres Traumas beizutragen.

"Die Menschen, die wir jetzt unterstützen, sind zum großen Teil erst vor einem Jahr nach dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg in ihre Heimatdörfer zurückgekehrt", beschreibt Edith Wallmeier, Leiterin der ASB-Auslandshilfe, die Situation vor Ort. Vor einigen Monaten haben sie mit vom ASB gestelltem Saatgut erstmals wieder ihre Felder bestellt und nun mussten sie wieder alles zurücklassen. "Die Folgen dieser Fluten werden ihnen noch lange zu schaffen machen", so Wallmeier weiter, "noch ist die Regenzeit nicht vorbei."

Der ASB wird die Menschen in Uganda langfristig unterstützen. Er ist in den Distrikten Pader, Lira und Katakwi im Einsatz, die zu den besonders betroffenen Bezirken in Uganda gehören. Seit 2005 führt der ASB in Uganda Hilfsprojekte durch.

Um den Menschen in den betroffenen afrikanischen Gebieten weiterhin helfen zu können, bittet der ASB um Spenden auf das Konto von:

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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