Erdbeben IranRettungshundeteams und medizinisches Personal auf dem Weg ins Krisengebiet

29-12-2003

Rettungshundeteams und medizinisches Personal auf dem Weg ins Krisengebiet

Malteser im Einsatz

Derzeit prüfen die Malteser die Möglichkeit, weitere Ärzte in die Krisenregion im Iran zu entsenden. Am Sonntagmittag berichtete der Malteser-Arzt Dr. Frank Marx, seit Samstagmorgen in Bam tätig: "Die Lage ist völlig unübersichtlich. Zwei Kliniken in Bam sind vollständig zerstört, von einem Krankenhaus stehen nur noch der Operationstrakt und die Ambulanz, der Bettentrakt ist platt."
Marx schildert weiter, dass Tausende Verletzte und Angehörige bereits nach Kerman ausgeflogen worden sind. Die dortigen Krankenhäuser seien völlig überlastet und nicht mehr in der Lage, den Ansturm der Verletzten zu bewältigen.

"Ärzte und Krankenpflegepersonal reichen vorne und hinten nicht, zudem macht sich der Mangel an Medikamenten – Schmerzmittel und Antibiotika – deutlich bemerkbar. Es gibt kaum noch Möglichkeiten, die Verletzten unterzubringen."

Am Nachmittag werden in Kerman zwei Emergency Health Kits (1,8 Tonnen Medikamente) eintreffen, die die Malteser in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt auf den Weg gebracht haben. Zum Inhalt der Emergency Health Kits gehören Erste-Hilfe-Materialien, Verbandsmaterial, Antibiotika, Schmerzmittel u.s.w.

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