Erdbeben IranEinsatz von Rettungshunden des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. in Bam

29-12-2003

Bundesverband Rettungshunde
Einsatz von Rettungshunden des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. in Bam.

Am Freitag wurde in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, Berlin, ein Hilfskontingent zusammengestellt. Nachdem das Hilfeersuchen aus dem Iran vorlag, sind Einheiten vom THW, Malteser und dem BRH um 22:00 Uhr vom Flughafen Frankfurt nach Iran geflogen.
Die Mannschaft des BRH besteht aus einem Einsatzleiter, drei Einsatzhelfern und fünf Hundeführern mit Rettungshunden.

Nach Ankunft im Iran wurde das Team mit Bussen zu dem ca. 300 km entfernten Erdbebenzentrum Bam gefahren. Dort wurde sofort mit der Suche nach Verschütteten begonnen. Die Schäden sind verheerend. Die Suche ist für die Hunde sehr schwierig, da ein einziger Schuttberg aus Ziegeln und Lehm die Wahrscheinlichkeit Lebende zu finden fast ausschließt. Es bestehen keine Hohl- oder Zwischenräume in denen man überleben kann.

Die UNO teilte das gesamte Katastrophengebiet in 10 Abschnitte. Jedes Helferland erhält für seine Organisationen einen Abschnitt. Deutschland erhielt den Abschnitt 1, in dem nun alle Hilfskräfte nach ihren Spezialfähigkeiten (Ortung, Bergung, Humanmedizin) eingesetzt werden. Die Suche wird voraussichtlich noch bis in die Nacht zum Montag fortgeführt.

Der BRH Bundesverband Rettungshunde ist über den Paritätischen Wohlfahrtsverband Mitglied bei Aktion Deutschland Hilft.

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