Erdbeben IndonesienMalteser stellen 100.000 Euro Soforthilfe

28-05-2006

Drei Mitarbeiter von Malteser International, darunter ein Rettungssanitäter, befinden sich auf dem Weg in die von dem verheerenden Erdbeben betroffenen Gebiete um Yogyakarta. Eine mobile Klinik mit Notfallmedikamenten, Verbandsmaterialien und Infusionen wird am Montag in Bantul eintreffen: „Das Krankenhaus von Bantul, der Stadt in der allein zwei Drittel der Toten zu beklagen sind, ist total überlaufen. Die Patienten liegen vor den Türen und ständig kommen neue“, so Volker Stapke, Projektkoordinator der Malteser in Indonesien. Es sei noch lange nicht abzusehen, wie viele Menschen noch unter dem Schutt verborgen seien, so Stapke.

Die Malteser werden lokale Krankenhäuser und Gesundheitsstrukturen unter anderem durch Medikamente und weiteres medizinisches Fachpersonal unterstützen. Für die akute Nothilfe stellt Malteser International 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung.

Sorgen bereiten den betroffenen Menschen und auch den Hilfskräften zum Teil heftige Nachbeben und die zunehmende Aktivität des Vulkans Merapi.

Bei dem Erbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala wurden nach Regierungsangaben mehr als 3.000 Menschen getötet, mehrere Tausend wurden verletzt. Die Suche nach Verschütteten Personen dauert an. Die Krankenhäuser vor Ort sind so überlastet, dass sie keine weiteren Verletzten aufnehmen können.

Malteser International ist seit dem Tsunami 2004 in Indonesien mit Wiederaufbauprojekten und in der Basisgesundheitsversorgung aktiv. Derzeit arbeiten 12 internationale und mehr als 200 lokale Kräfte in der vom Tsunami betroffenen Region.

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