Erdbeben IndonesienGrößtes Problem ist die Versorgung der Verletzten

31-05-2006

Die deutsche Hilfsorganisation HELP – Hilfe zur Selbsthilfe hat ihre medizinischen Hilfsprojekte in der Stadt Bantul in der Erdbebenregion auf Java erheblich ausgeweitet. Wie HELP-Rettungssanitäter Axel Schmidt telefonisch aus Bantul berichtet, ist die Versorgung der vielen Verletzten noch immer nicht gewährleistet. „ In Bantul gab es vor dem Erdbeben 26 Gesundheitsstationen, 80% davon wurden durch das Beben völlig zerstört. Die verbliebenen Krankenhäuser und Gesundheitsstationen sind total überfüllt.“

Die HELP-Klinik, eingerichtet in einer Grundschule im Stadtteil Sumbermulyo von Bantul, hat inzwischen 17 Ärzte und 50 medizinische Hilfskräfte im Einsatz. 3 mobile Rettungsteams sind unterwegs und behandeln leichtere Verletzungen direkt an Ort und Stelle. „Wir arbeiten eng mit der lokalen Universität und der indonesischen Organisation IBU for Aceh zusammen und können deshalb sehr schnell medizinisches Personal rekrutieren. Insgesamt sind wir nun in der Lage, über 300 Patienten am Tag zu versorgen. Wir behandeln vor allem Trümmerverletzungen, Knochenbrüche und entzündete Wunden,“ berichtet Schmidt weiter. „Es gibt aber zur Zeit noch keine Anzeichen für den Ausbruch von Seuchen.“

In Zusammenarbeit mit der Aktion Deutschland Hilft wurde ein Transport mit dringend benötigten medizinischen Hilfsgütern nach Indonesien auf den Weg gebracht.

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