Rettung nach dem Beben – schon 2009 half unser Bündnis in Indonesien

NewsUPDATE: +++ Weiteres Erdbeben erschüttert Lombok +++

09-08-2018

von Aktion Deutschland Hilft

Auf der Insel Lombok bebte die Erde zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen. Die Zahl der Todesopfer ist nach dem schweren Erdbeben am Sonntag auf mehr als 220 Menschen gestiegen. Hunderttausende sind obdachlos.

Bündnisorgansiationen von Aktion Deutschland Hilft sind vor Ort und prüfen den Hilfsbedarf. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Drittes Beben erschüttert Lombok

Update 09.08.2018

Ein erneutes Nachbeben hat die indonesische Insel Lombok erschüttert. Es ist das dritte schwere Beben innerhalb von zwei Wochen. Das Beben der Stärke 5,9 ereignete sich im Nordwesten der Insel. Wie erst wenige Tage zuvor stürzten Gebäude ein; Menschen gerieten in Panik.

Die Suche nach Überlebenden geht weiter - zum Teil mit bloßen Händen. Mehr als 1.400 Menschen sind schwer verletzt. Rund 156.000 Einwohner haben ihr Zuhause verloren. Aus Angst vor weiteren Nachbeben halten sich die meisten Menschen auf der Insel derzeit im Freien auf. Die Behörden sandten einen Hilferuf mit der Bitte um Medizin, Lebensmittel und sauberes Wasser für die Betroffenen aus.

Dramatisches zweites Beben - Tsunami-Warnung aufgehoben

Beitrag vom 06.08.2018

Die Erde erzitterte, Häuserwände rissen, Menschen fürchteten um ihr Leben: Das Beben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok war deutlich zu spüren. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf mehr als 140 gestiegen. Die meisten Menschen starben durch herunterfallende Trümmerteile. Der nationalen Katastrophenschutzbehörde zufolge sind hunderte Personen verletzt worden; tausende Gebäude wurden beschädigt. "Alle rannten sofort aus ihren Häusern, jeder war in Panik", sagte ein Einwohner gegenüber der ‚Zeit Online‘.

Das Erdbeben der Stärke 7 auf der Richterskala hatte die Insel am Sonntag gegen 19.46 Uhr Ortszeit erschüttert. Das Zentrum lag rund 18 Kilometer nordöstlich von Lombok in 15 Kilometern Tiefe. Es kam zu zahlreichen Nachbeben.

Aus Angst vor weiteren Erschütterungen verbrachten viele Menschen die Nacht im Freien - meist ohne Licht, weil durch das Beben auch zahlreiche Stromleitungen gekappt worden waren. Die Erdbeben waren auch auf den Inseln Bali und im Osten Javas deutlich zu spüren. Erst eine Woche zuvor hatte auf Lombok die Erde gebebt. Mindestens 16 Menschen starben dabei, mehr als 350 wurden verletzt.

Tsunami-Warnung nach wenigen Stunden aufgehoben

Der indonesische Katastrophenschutz hatte die Bevölkerung nach dem Beben zunächst vor einem Tsunami gewarnt. Die Behörde rief dazu auf, die Meeresküste und Flussufer zu meiden. Tausende Menschen flohen in höhergelegene Gebiete. Doch noch am Sonntag wurde die Tsunami-Warnung aufgehoben.

Warum entstehen Erdbeben & Tsunamis in Indonesien?

Indonesien besteht aus zahlreichen Inseln und liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinanderstoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig. Erfahren Sie hier mehr über Erdbeben - und sehen Sie in der Infografik, wie Erdbeben entstehen!

Entstehung Erdbeben  
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Erdbeben & Tsunamis: Unsere Bündnisorganisationen sind erfahrene Helfer

Weltweit ereignen sich immer wieder große Naturkatastrophen mit dramatischen Folgen. Erdbeben, Tsunamis oder Wirbelstürme sind meist nicht vorhersehbar – und oft fordern sie viele Tote und Verletzte, nehmen den Menschen ihre Lebensgrundlage, hinterlassen Trauer und große Not.

Um Leid zu lindern und notleidenden Kinder, Frauen und Männern zu helfen, leistet unser Bündnis seit 2001 weltweite Not- und Katastrophenhilfe. Gemeinsam, schnell und koordiniert. Unsere Bündnisorganisationen sind erfahren und wissen genau, was im Notfall zu tun ist – und mit Hilfsprojekten zur Katastrophenvorsorge verhindern wir zusätzlich Leid, bevor es geschieht.

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