In einem Krankenhaus in Nepal werden Kranke und Verletzte nach dem Erdbeben behandelt.

GesundheitMedizinische Nothilfe

Erdbeben, Stürme, Tsunamis und Kriege fordern weltweit viele Tote – und wer überlebt, ist oft gefährlichen Erregern und Viren ausgesetzt.

Die schlimmsten Feinde der verletzten und geschwächten Überlebenden sind Masern, Durchfallerkrankungen wie Cholera und Ruhr, Atemwegsinfekte, Mangelernährung, Malaria, Tuberkulose, Polio und Hirnhautentzündung.

Die Erreger können sich im Krisengebiet rasend schnell ausbreiten. Am liebsten halten sie sich dort auf, wo es extrem heiß oder kalt ist und dort, wo Menschen auf engem Raum leben müssen wie in Notunterkünften.

Nach großen Katastrophen fehlt es außerdem oft an sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Die mangelnde Hygiene begünstigt, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten.

Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind praxiserprobte Teamplayer und Lebensretter. Sie leisten direkt vor Ort medizinische Nothilfe. "Gerade dieser Bereich zeigt, wie sehr die verschiedenen Aufgabengebiete der Humanitären Hilfe ineinander greifen“, sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.

Gefahren erkennen – schnell handeln

In der medizinischen Soforthilfe entscheiden oft wenige Minuten. Schnelles Handeln direkt nach der Katastrophe kann tausende Leben retten. Gerade in Entwicklungsländern ist das Risiko hoch, dass sich Seuchen ausbreiten. Denn dort fehlt es oft an funktionierender Infrastruktur und guten Gesundheitssystemen. Beispiele für die Nothilfe unserer Bündnisorganisationen finden Sie hier.

Hilfsorganisationen sichern die medizinische Versorgung

Zu den wichtigsten Tätigkeiten der Hilfsorganisationen direkt nach der Katastrophe zählt die Erstversorgung mit lebenswichtigen Hilfsgütern: Die Helfer stellen Medikamente, Impfstoffe, Verbandsmaterial, Moskitonetze sowie Entkeimungs- und Desinfektionsmittel bereit. Darüber hinaus beobachten sie die Gesundheitslage im Krisengebiet dauerhaft und sorgen mit Katastrophenvorsorge dafür, dass die Menschen besser gewappnet sind. Das hilft den Kindern, Frauen und Männern langfristig und nachhaltig.

Hilfe vor Ort – partnerschaftlich & auf Augenhöhe

Aktion Deutschland Hilft nutzt im Katastrophengebiet die bereits vorhandenen Strukturen: Krankenhäuser, Logistiker, Ärzte und Experten vor Ort werden gestärkt statt durch fremde Hilfsstrukturen verdrängt.

  • Deutsche Helfer kooperieren mit lokalen Behörden, mobilen Pflegekräften und Gesundheitshelfern aus der Krisenregion.
  • Lokale Helfer klären mit den Bündnispartnern gemeinsam die Bevölkerung über Hygiene, Ansteckungsrisiken, Nutzen und Gefahr von verunreinigtem Wasser sowie gesundheitsförderndes Verhalten auf.
  • Teamarbeit spielt eine wichtige Rolle. Durch die Zusammenarbeit wird sichergestellt, dass internationale Nothelfer trotz des schnellen Handlungsbedarfs kulturelle und religiöse Traditionen nicht missachten.


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Bildergalerie: So helfen wir im Einsatzfall (8 Bilder)


Kinder, Frauen & ältere Menschen brauchen besonderen Schutz

Unsere Bündnisorganisationen sorgen dafür,  dass die Hilfe alle betroffenen Menschen erreicht – auch in schwer zugänglichen Gebieten. Helfer beteiligen außerdem bewusst Frauen daran, Gesundheitsmaßnahmen zu planen und umzusetzen.

In Extremsituationen sind vor  allem Frauen und Mädchen, Menschen mit Behinderung, Alte und Kinder großen Gefahren ausgesetzt. Im Chaos von Flucht und Vertreibung werden gerade die Schwächsten oft vernachlässigt, misshandelt oder sexuell missbraucht.

Die Bündnispartner bieten deshalb geschützte Räume und besondere medizinische Hilfe an. Mit psychosozialer Betreuung helfen sie ihnen, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.

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Medizinische Nothilfe weltweit: So hilft Ihre Spende


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