Vergessene NotrufeJohanniter-Hilfe in Myanmar

24-07-2014

Karen-Staat ist eine Region an der Grenze zu Thailand, die jahrzehntelang umkämpft war. Der Kampf der Karen gegen die birmanische Zentralregierung für mehr Unabhängigkeit und Autonomie begann bereits 1948. Es ist einer der ältesten Bürgerkriege der Welt. Im Januar 2012 konnte endlich ein erstes Waffenstillstandsabkommen erwirkt werden.

Während des langen Bürgerkrieges mussten viele Menschen aus der Region fliehen und lebten jahrelang in Flüchtlingscamps in Thailand oder wurden zu Binnenflüchtlingen. Nach und nach kehren die Flüchtlinge nun aus den Lagern zurück. Sie kommen mit leeren Händen und müssen bei null anfangen. „Wenigstens wird jetzt nicht mehr gekämpft. Aber das ist auch schon das einzig Gute. Wir haben keine Arbeit und nichts zu essen“, beschreibt ein junger Mann die Situation.

Daher unterstützen die Johanniter lokale Projekte in der Region. Der Ansatz ist „Hilfe zur Selbsthilfe“. So werden auf einer Farm Truthähne gezüchtet, um sie später an Familien zu übergeben, damit diese die Zucht weiterführen können und so neben dem Eigenbedarf eine Einnahmequelle haben. Doch dies ist nicht das einzige Projekt der Johanniter in Myanmar. In diesem Video erfahren Sie mehr!

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