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AfrikaDemokratische Republik Kongo: Kinder leiden unter desolater medizinischer Versorgung

14-04-2014

Die Demokratische Republik Kongo gehört zu den Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeit weltweit. Dies liegt vor allem daran, dass die medizinische Versorgung der Menschen – vor allem der Kinder – katastrophal ist. Der Staat investiert kaum in das Gesundheitssystem. Das hat zur Folge, dass die medizinische Ausstattung vielerorts veraltet oder defekt ist, es an Geld für einfache Reparaturmaßnahmen fehlt und der Lohn von Ärzten, Pflegepersonal und anderen Mitarbeitern nur sporadisch bezahlt wird.

Arme Bevölkerung kann Kosten für Behandlungen kaum bezahlen

Kranke müssen somit die gesamten Kosten für die Behandlung selbst zahlen. Daher zögert die verarmte Bevölkerung jeden Arztbesuch so lange wie irgendwie möglich heraus. Insbesondere für die Kinder hat dies oftmals katastrophale Folgen.

Hammer Forum unterstützt Hôpital Général in Kikwit

Das Hammer Forum kooperiert in der Demokratischen Republik Kongo seit 2008 mit dem Hôpital Général in Kikwit, einem ca. 550 km östlich der Hauptstadt Kinshasa im Busch gelegenen Krankenhaus. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten, wie der Wiederherstellung der Wasser- und Stromversorgung oder dem Bau von Toiletten, bietet das Hammer Forum eine kostenlose ambulante Behandlung für Kinder an. Etwa die Hälfte der Kinder leidet an Malaria mit zum Teil schwersten Komplikationen, andere sind an Durchfall oder Bronchialinfektionen erkrankt — viele Kinder sind mangelernährt. Oftmals leiden sie unter unbehandelten Abszessen, Wurmbefall, Anämie und verschiedenen Hauterkrankungen.

Milchküche, Operationen und Schulungen

Dank des Hammer Forums werden die Kinder kostenfrei operiert. Gleichzeitig wird das Personal während der Operationen und in Seminaren geschult. So werden komplizierte Operationen wie Darmtumore, Versteifungen nach Verbrennungen oder Fehlbildungen von den deutschen Spezialisten durchgeführt.
Um gegen die Mangelernährung der Kinder anzugehen, hat das HAMMER FORUM in der Klinik das „Milchprogramm“ ins Leben berufen. So erhalten Kinder in der Milchküche in Kikwit zweimal am Tag kostenlos angereicherte Milchnahrung.

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