(copy 4)

NordirakArtikel neu - Fotostrecke Nordirak

15-10-2014

Die humanitäre Lage im Nordirak ist verheerend: 1,8 Millionen Menschen sind  auf der Flucht vor der Terrormiliz IS, über 5 Millionen Menschen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Daher sind die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft – trotz der prekären Sicherheitslage - vor Ort, um die Notleidenden zu unterstützen.

Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe mit Ihrer Spende!

So helfen die Bündnispartner:

  • action medeor, der Arbeiter-Samariter-Bund und AWO International haben Hilfslieferungen mit dringend benötigten Medikamenten und medizinischem Material in den Nordirak auf den Weg gebracht.
  • ADRA unterstützt Flüchtlinge in der nordirakischen Stadt Erbil.
  • CARE wird sich im Bereich Notunterkünfte engagieren.
  • Help – Hilfe zur Selbsthilfe verteilt Nahrungsmittelpakete an Vertriebe in der Region Dahuk und sorgt für warme Mahlzeiten von Flüchtlingen in Zakho.
  • Islamic Relief ist in den Regionen Ninewa und Anbar aktiv und leistet grundlegende humanitäre Hilfe. So werden Nahrungsmittel, Trinkwasser, Zelte und Hygieneartikel an die Flüchtlinge verteilt.
  • Malteser International stellt mit Medikamenten, Hygieneartikeln und Verbandsmaterialien eine grundlegende medizinische Versorgung von Vertriebenen in Erbil sicher. Zudem sind längerfristige Winterhilfeprojekte angedacht.
  • World Vision verteilt in der Region Dahuk Hygiene-Pakete an die Vertriebenen. Zudem ist geplant Kinderschutzzentren zu errichten, um traumatisierten Kindern bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse zu helfen.
  • arche noVa verteilt in der Region Erbil Nahrungsmittel, Hygienepakete und weitere Hilfsgüter.
  • Die Freunde der Erziehungskunst helfen dabei, traumatisierte Kinder und Jugendliche psychosozial zu stabilisieren.
  • Handicap International kümmert sich mit mobilen Teams in Erbil und Dahuk um die Bedürfnisse besonders schutzbedürftiger Vertriebener.


Bitte unterstützen Sie die notleidende Bevölkerung, die aus Angst um ihr Leben vor den IS-Kämpfern geflohen ist, mit Ihrer Spende.

So hilft Ihre Spende:

  • 11,50 Euro kostet ein Hygienepaket für Kleinkinder 
  • 35 Euro kostet ein Nahrungsmittelpaket für eine Familie
  • 110 Euro kostet es einer fünfköpfigen Familie, Material für den Bau einer Notunterkunft bereitzustellen
Armut in Zeiten der Globalisierung
Hilfsorganisationen arbeiten dabei auf lokaler Ebene mit einheimischen Mitarbeitern zusammen. So können Projekte auch nach Beendigung der Laufzeit weitergeführt werden.

Wirklich aussuchen, ob man bei der Globalisierung mitmacht, kann sich niemand. Und die Bedingungen im weltweiten Wirtschaftssystem werden nach wie vor von Industrienationen bestimmt. Ärmere und weniger entwickelte Länder müssen sich unterordnen und sich Export- und Importbestimmungen des Weltmarkts diktieren lassen. In ländlichen Gebieten in Entwicklungsländern leben die meisten Menschen von einfacher Landwirtschaft und Viehhaltung, mit nur wenig oder gar keinem Geld. Ohne Einkommensmöglichkeiten können sie an der weltweiten Wirtschaft nicht oder nur bedingt teilhaben. So sind beispielsweise die Exporte und Importe Afrikas unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl im Vergleich zu denen der meisten Industrienationen verschwindend gering. Trotz ihrer geringen Anteilnahme an der weltweiten Ökonomie haben aber gerade weniger entwickelte Länder mit den Folgen der globalisierten Wirtschaft zu kämpfen. So stellen beispielsweise Lebensmittelspekulationen und die seit Jahren stetig ansteigenden Preise für Nahrungsmittel auf dem Weltmarkt die Menschen in diesen Regionen vor enorme Schwierigkeiten. Schlechte Regierungsführung, mangelnde Demokratie und Korruption in vielen Ländern tun ihr Übriges, um die extreme Armut in vielen Regionen der Erde weiter anzufachen.

Für globale Gerechtigkeit sorgen

Gerade im Zeitalter der Globalisierung sollten die Möglichkeiten, alle gleichermaßen an den Vorteilen, die die vernetzte Welt bringt, teilhaben zu lassen, besser genutzt werden. Aus der Erkenntnis, dass gerade auch Probleme, seien sie sozialer oder ökonomischer Natur, im Zuge der Globalisierung grenzüberschreitend angegangen werden müssen, sind Hilfsorganisationen wie etwa World Vision International und CARE International weltweit tätig und setzen sich dafür ein, dass die Globalisierung keine zweiseitige Medaille bleibt.

Quelle: armut.de, UN, Bundeszentrale für politische Bildung

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die humanitäre Hilfe im Nordirak

Spenden-Stichwort: Nordirak
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
jetzt online spenden!

Pressekontakt:

Frau Maria Rüther
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.:  0228 – 24292 – 222
Fax: 0228 – 24292 – 199

© Bündnis deutscher Hilfsorgansationen: Spenden für die Nothilfe Nordirak