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Zyklon in Birma

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Zyklon Birma / Myanmar

LandsAid-Mitarbeiter fliegt noch heute nach Rangun

 

Mit einem frisch in Berlin abgesegneten Visum im Gepäck fliegt der Münchner Hans Musswessels, Projektleiter und Vorstandsvorsitzedner der Kauferinger Hilfsorganisation LandsAid e.V., am heutigen Dienstag nach Rangun. Er will versuchen, von dort möglichst schnell ins Katastrophengebiet im Irrawaddy-Delta zu kommen: „Wir verfügen über gute Kontakte in Myanmar, ich kann hoffentlich gleich an die Basis“, erklärt er. „Meine Aufgabe ist es, mir innerhalb kürzester Zeit ein Bild von der tatsächlichen Situation der Menschen in Myanmar zu machen, damit ein später entsandtes Einsatzteam von LandsAid gleich dort ansetzen kann, wo möglichst schnell und effektiv geholfen werden kann.“

Sehr rasch nachdem klar war, welche Verwüstung der Wirbelsturm „Nargis“ in Myanmar (Burma) hinterlassen hat, fiel im Büro der Hilfsorganisation LandsAid e.V. in Kaufering die Entscheidung, selbst dorthin zu fliegen. Riesige Landflächen sind überschwemmt, ganze Dörfer weggefegt, Tausende liegen im Sterben, werden vermisst. Behörden sprechen von 100 000 Toten, eine Millionen Menschen seien obdachlos geworden, unzählige Verletzte warten auf Hilfe. Es fehlt an Trinkwasser, Medikamenten, Unterkünften, der Ausbruch von Seuchen wird befürchtet. LandsAid wird in Myanmar mit seinen Partnerorganisationen „Arche Nova“ und „Apotheker ohne Grenzen“ zusammenarbeiten. Die Kooperation hat sich bereits bei anderen Hilfsprojekten als fruchtbar erwiesen. In Myanmar wollen die Vereine erstmals zu dritt zusammenarbeiten. Musswessels selbst ist für den Einsatz prädestiniert: Der energische Macher bringt Erfahrungen aus zahlreichen Einsätzen, z.B. im Sudan, Libanon und Mosambik, mit. Zuletzt war er im Februar für LandsAid in Kenia.