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Interviews zum Thema:
Heribert Scharrenbroich zur Lage in Birma/Myanmar
Interview mit Heiner Brand
Zyklon Birma / Myanmar
Hilfsmaßnahmen von Aktion Deutschland Hilft in Myanmar gestartet
Zwei Wochen nach dem Zyklon "Nargis" sind die Hilfsmaßnahmen in Myanmar angelaufen. Helfen können die Mitgliedsorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ (ADH), die schon seit langem vor Ort präsent sind. Insgesamt verfügen sie über etwa 1.000 einheimische Fachkräfte, die Transporte organisieren, Nahrung und Wasser verteilen und medizinische Nothilfe anbieten. Ausländische Helfer erhalten immer noch keine Genehmigung, sich außerhalb der Metropole Rangun frei zu bewegen.
ADRA hat bisher etwa 25 Tonnen Reis im Auftrag des Welternährungsprogramms verteilt, action medeor schickt Medikamente mit dem Flugzeug des Technischen Hilfswerks. Die Malteser haben eine Notklinik in der weitgehend zerstörten Stadt Labutta eingerichtet. Care, World Vision und Help kümmern sich um Trinkwasseranlagen und um Gesundheitsmaßnahmen. Auf internationaler Ebene wird die Hilfe durch Organe der Vereinten Nationen effizient koordiniert.
Die Bevölkerung des Irrawady-Delta ist am schlimmsten betroffen. Die Menschen haben Hunger und keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Besondere Sorge bereitet die Gefahr von Epidemien, da im stehenden Wasser Fäkalien, tote Menschen und Tiere treiben. Obwohl die Blockadepolitik der myanmarischen Regierung manche Hilfsmaßnahmen nach wie vor behindert, ist Hilfe möglich und dringend notwendig.
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