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Interviews zum Thema:
Heribert Scharrenbroich zur Lage in Birma/Myanmar
Interview mit Heiner Brand
Zyklon Birma / Myanmar
Die Hilfe kommt an und geht weiter
Die Hilfsorganisation CARE arbeitet weiterhin mit Nachdruck in dem vom Zyklon „Nargis“ betroffenen Land Myanmar, dem ehemaligen Burma. CARE hat die Erlaubnis der dortigen Regierung, seine Arbeit auch im Umkreis der Hauptstadt Rangun auszudehnen. Das bestätige CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Jamann in Bonn. „Wir erwarten zudem, dass wir bald mit dem Welternährungsprogramm der UN (WFP) in drei weiteren betroffenen Städten arbeiten werden. Das sind Pathein, Myaung und Wakema“, so Jamann weiter. Dabei solle Pathein als logistischer Knotenpunkt für die Verteilung von Hilfsgütern ausgebaut werden.
„Wir erreichen vor Ort immer mehr Menschen, und die Regierung akzeptiert das“, so Jamann. Gerade jetzt seien Spenden deshalb dringend erforderlich. Es zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein, dass Spenden nun fließen, seit die Bürger erkennen, dass die Hilfe auch wirklich geleistet werden kann. Damit zeigten die Spender „großes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Organisationen in solchen von Katastrophen betroffenen Ländern."
CARE arbeitet bereits seit 14 Jahren in Myanmar und beschäftigt dort 500 – meist lokale – Mitarbeiter, die in etwa 120 Städten und Dörfern in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Wasser arbeiten. Vom ersten Tag nach der Katastrophe arbeiten die „Kollegen dort bis an den Rand der physischen und psychischen Erschöpfung, um den Opfern zu helfen,“ so Jamann in Bonn.
Das Ausmaß der Katastrophe übersteigt sämtliche Prognosen. CARE hat sich in auch in dieser Katastrophe mit anderen Hilfsorganisationen in der „Aktion Deutschland hilft“ zusammengeschlossen und bittet um Spenden.
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