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Armut hat Gesichter - dahinter verbergen sich Joyce, Angelina oder Magnus
Joyce hat Malaria. Sie ist drei Jahre alt – ein kleines Mädchen in Tansania, wo Malaria Todesursache Nummer Eins ist, vor allem für Kinder unter fünf Jahren. An der von Moskitos übertragenen Krankheit sterben sogar mehr Menschen als an AIDS, allein in Afrika jährlich über eine Million. Malaria ist eine Armutskrankheit. Die Familie von Joyce ist arm, eine von vielen in Mbinga im Südwesten Tansanias, die unsere Hilfe braucht.
Mbinga liegt zwei Tagesreisen entfernt von Da-res-Salaam, der quirligen Metropole des Landes. Anders als dort und im nördlichen Tansania, wo der Kilimandscharo- und Serengeti-Tourismus zur Entwicklung der Region beiträgt, fehlt es den Menschen im Süden an Vielem. Strom beispielsweise ist selten verfügbar. Besitzer von Generatoren können sich glücklich schätzen. Wir als Gäste des Bischofs kommen wenigstens für zwei Stunden am Tag in den Genuss von Elektrizität. Ausreichend Zeit, um den Akku vom Handy oder der Kamera aufzuladen. Doch welche Art industrieller Tätigkeit kann sich hier bei mangelnder Verfügbarkeit von Energie entwickeln? So sind denn auch die meisten Menschen in Mbinga und Umgebung Bauern. Mit der Spitzhacke bearbeiten sie ihr kleines Areal, auf dem sie Bananen, Kaffee oder Mais anbauen. Sie leiden keinen Hunger, doch viele von ihnen leben unterhalb der Armutsgrenze: Sie haben ein sehr geringes Einkommen, kaum Bildungschancen und ihnen fehlt der Zugang zu Gesundheitseinrichtungen.
Mit der Unterstützung durch Merck ist in Mbinga ein Anfang gemacht für ein lebenswerteres Leben: Auf dem Gelände von Bischof Emmanuel wird eine Apotheke eingerichtet. Die Mutter von Joyce hat bald Gelegenheit, hier gegen einen geringen Beitrag die so dringend benötigten Medikamente für ihre Tochter zu kaufen. Auch Sie können dazu beitragen, dass gesunde Kinder auf den Straßen von Mbinga spielen.
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