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Flüchtlinge Sri Lanka
Spenden für Bürgerkriegsopfer reichen nicht
Nach Angaben der Vereinten Nationen steht erst ein Drittel der benötigten öffentlichen Mittel bereit, um den Bürgerkriegsflüchtlingen im Norden Sri Lankas zu helfen. Knapp 50 Millionen der geforderten 155 Millionen US-Dollar haben die Regierungen weltweit bislang zur Verfügung gestellt. Umso dringender sind Spenden, damit die Hilfsorganisationen umfangreicher helfen können.
„Unsere Mitgliedsorganisationen könnten mehr Hilfe leisten, wenn sie die finanziellen Möglichkeiten hätten“, stellt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, fest. „Das Fortsetzen der Kämpfe treibt immer mehr Menschen in die ohnehin überfüllten Flüchtlingslager.“
Im Gebiet Vavuniya beispielsweise muss eine Küche zur Versorgung von 2000 Flüchtlingen reichen, statt wie geplant für 500 Menschen, mittlerweile leben knapp 200.000 Menschen in Übergangslagern. Der Arbeiter-Samariter-Bund errichtet in Vavuniya, einem von vier Flüchtlingszentren, zusätzlich Notunterkünfte und Latrinen für 4.000 Familien, arche noVa sendet in Zusammenarbeit mit action medeor dringend benötigte Medikamente in das General Hospital in Trincomalee, um mobile Ärzteteams für Camps damit auszustatten.





