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Cholera Simbabwe
Johanniter leisten Nothilfe in Simbabwe
Die Johanniter versorgen in den östlichen Provinzen Simbabwes vier Krankenhäuser mit Medikamenten und Laborzubehör. Dadurch haben 315 000 Bewohner der Region Zugang zu medizinischer Versorgung. „Nach dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Simbabwe sind Medikamentenlieferungen internationaler Hilfsorganisationen die Voraussetzung, um überhaupt Patienten behandeln zu können“, sagt Nerio Nyabvure, Mitarbeiter der Johanniter in Simbabwe.
Als Reaktion auf den Choleraausbruch sind ehrenamtliche Mitarbeiter der Johanniter- Schwesterorganisation St. John Simbabwe täglich in den besonders betroffenen Regionen Budiriro, Mbare und Beitbridge unterwegs, um erkrankten Menschen zu helfen. Landesweit sind bereits 16 500 Menschen mit Cholera infiziert; Schätzungen gehen davon aus, dass sich ihre Zahl auf bis zu 60 000 erhöhen könnte.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist bereits seit 2002 in Simbabwe aktiv und führt umfangreiche medizinische Projekte in verschiedenen Regionen durch. Sie unterstützt nicht nur Krankenhäuser, sondern bildet ebenso gemeinsam mit der Schwesterorganisation St. John Simbabwe Familienmitglieder von HIV-infizierten Patienten in häuslicher Pflege aus.
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