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Cholera Simbabwe
Cholera in Simbabwe wird noch monatelang grassieren
Nach Einschätzung von Aktion Deutschland Hilft wird in Simbabwe die um sich greifende Cholera noch mindestens drei bis vier Monate im Land grassieren. Derzeit geht man von etwa 1000 Todesopfern und mindestens 18.400 erkrankten Menschen aus.
Andererseits gilt festzuhalten, dass in jenen Gebieten mit langfristigen Wasser- und Hygieneprojekten kaum Erkrankungen registriert werden. So betreibt der Bündnispartner World Vision seit Jahren unter anderem in den Grenzgebieten zu Mosambik intensiv Hygieneaufklärung; zudem werden Brunnen errichtet und Wassertanks aufgestellt. Die Opfer der Cholera unterstützt World Vision mit der Ausgabe von Wasserreinigungstabletten und Dehydrierungsmitteln, außerdem wurden in Südafrika 14 Tonnen medizinischer Güter gekauft, die an den Cholera-Brennpunkten verteilt werden.
Erheblich erschwert wird die Lage durch den anhaltenden Streik der Ärzte und Krankenschwestern. Mittlerweile befindet sich rund die Hälfte des Pflegepersonals im Ausstand, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen zu protestieren. Angesichts dieser Entwicklung werden die Johanniter die vier von ihnen betreuten Krankenhäuser in den östlichen Provinzen Simbabwes verstärkt mit Medikamenten versorgen. Auch action medeor hat gestern per Seefracht eine zweite Lieferung mit medizinischen Hilfsgütern in Richtung Simbabwe verschickt, die Verteilung erfolgt über den Bonner Bündnispartner HELP.
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