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Einsatzgebiet Cholera Simbabwe

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Cholera Simbabwe

Cholera in Simbabwe: Aktion Deutschland Hilft bittet um Spenden

Simbabawe: Cholera-Patient im Krankenhaus Mindestens 800 Menschen verloren bislang in Simbabwe durch die um sich greifende Cholera ihr Leben, inoffizielle Quellen sprechen bereits von 1000 Todesopfern. Zudem erkrankten über 14.000 Menschen an Cholera. Ein Anstieg auf bis zu 60.000 Infizierte und über 2.700 Tote wird befürchtet. Zudem hat die Epidemie bereits auf die Nachbarländer Südafrika, Botswana und Mosambik übergegriffen.

Nach dem Ausbruch der Epidemie haben die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft Sofortmaßnahmen ergriffen und Nothilfe geleistet. So hat zum Beispiel die Bonner Hilfsorganisation HELP mit Unterstützung der Malteser 15 Tonnen Infusionen und Medikamente bei action medeor verladen lassen und nach Simbabwe versandt. Dort werden die Güter direkt den Opfern der Krankheit zugute kommen.

Simbabwe: Menschen stehen für sauberes Wasser an „Das Ausmaß der Epidemie ist erschreckend. Patienten liegen in den Krankenhäusern auf den Fluren, eine Versorgung ist kaum noch möglich. Nur wenn unsere Hilfsgüter schnell in Harare eintreffen, besteht für die Erkrankten eine Überlebenschance“, sagt Wolfgang Nierwetberg, HELP-Landeskoordinator Simbabwe.

Die Ursachen für die Infektionen sind hauptsächlich die unzureichende Wasserversorgung sowie die mangelhaften Abwassersysteme. Da die Menschen keinen sonstigen Zugang zu Wasser haben, nutzen viele gebrochene Abwasserleitungen, um das benötigte Wasser daraus zu gewinnen. Da zudem selten Elektrizität zur Verfügung steht, sind die Menschen oftmals nicht in der Lage, das verschmutzte Wasser abzukochen und sehen sich genötigt, das Wasser in der verunreinigten Form zu sich zu nehmen.

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