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Naturkatastrophe Erdbeben

Erdbebengebiete der Erde

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Grafik: Erdbebengebiete der Erde

Kurzinfo: Erdbebenstärken messen

Richterskala

  • bekannteste Skala zur Messung von Erdbebenstärken
  • 1935 von Charles Francis Richter und Beno Gutenberg entwickelt


Momenten-Magnituden-Skala

  • Zur Beschreibung von besonders hohen Erdbebenstärken ab Magnitude 6,5
Seismogramm

Grafik zum Thema:
Grafik: Seismogramm

Kurzinfo: Magnituden & Erdbebenauswirkungen

< 2,0 bis < 4,0: nur von Instrumenten
wahrnehmbar bis oft spürbar, selten Schäden

4,0 bis < 6,0: je nach Stabilität der Gebäude leichte bis schwere Schäden, Tote

6,0 bis < 8,0: Zerstörung über größere bis weite Gebiete, Katastrophenausmaß

8,0 bis < 10,0: Großbeben, Zerstörung im Bereich von bis zu einigen tausend Kilometern

Fotostrecke Die zehn schwersten Erdbeben
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Naturkatastrophen & Humanitäre Katastrophen

Erdbeben

Erdbeben sind jahrtausendealte Phänomene. Seit jeher versuchen Menschen, Erdbeben zu verstehen und sich vor ihnen zu schützen. Während in der Antike noch abstruse Vorstellungen über die Ursachen von Erdbeben herrschten, weiß man heute recht viel über ihre Entstehung.

Entstehung eines Erdbebens

Die meisten Erdbeben habe ihre Ursache in der Plattentektonik der Erde. Die Erdkruste, die äußerste Schicht der Erde, besteht aus mehreren großen Krustenplatten, sogenannten Lithosphärenplatten und kleineren Krustenbruchstücken. Diese geraten aufgrund von Konvektionsströmen im Erdinneren in Bewegung und driften voneinander weg oder stoßen zusammen. Wird durch die Reibung der Platten der Druck zu groß, oder verkeilen sich zwei Platten ineinander, kommt es zu einem Bruch und die Spannungen entladen sich in einem Beben. Erfolgt das Beben auf See, kann es gewaltige Tsunamis auslösen. Besonders erdbebengefährdet sind somit Regionen, die in der Nähe der Plattengrenzen liegen.

Lange nicht alle Erdbeben sind für den Menschen überhaupt spürbar, andere jedoch richten verheerende Schäden aus, verwüsten ganze Landstriche, bringen Tausenden Menschen den Tod und rauben den Überlebenden der Katastrophe ihre Lebensgrundlage.

Quellen: klett.de