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Klimawandel & Nothilfe
Katastrophen-Fonds: Wichtiges Instrument

1. Der Klimawandel und das Auftreten von Naturkatastrophen
Die Zahl der Naturkatastrophen hat seit den 1950er Jahren in der Tendenz deutlich zugenommen (nach Klassifikation der Geo Risiko Forschung 2007). Während sich 1950 lediglich 5 große Naturkatastrophen pro Jahr ereigneten, sind es heute bis zu 15. Auffällig hierbei ist, dass tektonisch bedingte Katastrophen in der Intensität nahezu gleich geblieben sind, während wetterbedingte Katastrophen deutlich zugenommen haben. Dies liegt hauptsächlich an den durch die Industrieländer verursachten Klimaveränderungen, wie von der Mehrzahl der Klimaforscher einvernehmlich angenommen wird.
(Quelle: GeoRisikoForschung, NatCatSERVICE 2007)
Die Gefährdung von Menschen, insbesondere in den wenig geschützten Ländern der Südhalbkugel, hat in diesem Zusammenhang stark zugenommen. Naturkatastrophen wie Dürren, Hitzewellen, Starkniederschläge oder Tropenstürme entstehen verstärkt in der Umgebung dieser besonders armen Länder.
(Quelle: Thomas Loster, Münchener Rück Stiftung, 2007)
Durch die steigende Frequenz und Intensität von Naturkatastrophen werden schnelle und effektive Hilfsmaßnahmen immer wichtiger. Um als Katastrophenbündnis ein schnelles Handeln zu ermöglichen, hat Aktion Deutschland Hilft für den Katastrophenfall einen Fonds zur Bereitstellung von ersten Geldern geschaffen.
2. Der Katastrophen-Fonds von Aktion Deutschland Hilft: Jeder Tag zählt
Wenn sich eine Katastrophe ereignet, zählt jede Minute, jede Stunde, jeder Tag. Denn je länger verletzte und hilfebedürftige Menschen ohne Hilfe bleiben, desto größer wird die Not. Deshalb ist ein Katastrophen-Fonds so wichtig.
Die Bündnispartner alarmieren ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen: Wasserexperten, Ärzte, Krankenschwestern, Logistiker, Rettungskräfte. Die ersten machen sich innerhalb weniger Stunden auf den Weg in das Katastrophengebiet:
- Sie schauen, was benötigt wird, um die erste Not zu lindern.
- Sie verteilen sauberes Wasser und Nahrungsmittel
- Sie versorgen Kranke und Verletzte
- Sie bauen Notunterkünfte
- Sie fordern weitere Hilfe an und koordinieren mit viel Erfahrung den schwierigen Einsatz
Der Katastrophen-Fonds erlaubt, dass innerhalb nur eines einzigen Tages zum Beispiel 24 Tonnen Hilfsgüter auf den Weg gebracht werden: Wassertanks, Überlebenspakete, Zelte, Decken, Nahrungsmittel, Verbandsmaterialien und lebensrettende Medikamente.
Aktion Deutschland Hilft steht für gebündelte Erfahrung in der Nothilfe. Wir versichern, dass Hilfe ankommt und zum Wohl der Menschen in Not eingesetzt wird.
Bitte ermöglichen Sie, dass der Katastrophen-Fonds von Aktion Deutschland Hilft gefüllt ist. Spenden Sie, damit unsere Bündnispartner schnell helfen können.
3. Der Katastrophen-Fonds von Aktion Deutschland Hilft: Schnelle Hilfe rettet Leben
- 27.300 Euro
kostet ein Krankenwagen - 48.570 Euro
Baukosten für ein 10-Betten Krankenhaus - 9.100 Euro
für Betten, Tische, Schränke, Krankenstühle etc. - 6.950 Euro
medizinische Notversorgung für 10.000 Menschen (»WHO Health-Kit«) - 18.200 Euro
für medizinisches Gerät, einen Mini-OP und einen Röntgenapparat - 5.600 Euro für eine Gemeinschaftsküche, in der 5.200 Menschen in den ersten drei Wochen nach der Katastrophe versorgt werden können.
- 36.000 Euro
Personalkosten für 6 Ärzte, 3 Schwestern, 4 Assistenten, 2 Laborantinnen, Fahrerund Wartungspersonal - 263.000 Euro
24 Tonnen Hilfsgüter: Decken,Wasserbehälter, Küchen, Lebensmittel, Medikamente
Aktion Deutschland Hilft finanzierte allein in 2006 mit über 34 Millionen Euro 101 Hilfsprojekte.
- In Darfur haben die Bündnispartner den hunderttausenden Flüchtlingen mit sauberem Wasser und Medikamenten geholfen
- In Westafrika haben die Partner Hungerhilfe geleistet. In Indonesien und in Pakistan halfen sie mit sauberem Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Zelten, dem Bau neuer Häuser und Schulen.
- Die Opfer des Tsunamis unterstützten sie mit Lebensmitteln und Medikamenten. Sie halfen beim Bau von Brücken, Häusern, Schulen und beim Aufbau eines wieder funktionierenden Gesundheitssystems.
Gerade jetzt helfen wir den Flutopfern in Mexiko, Afrika und Südasien sowie den Erdbebenopfern in Peru und den Opfern des Zyklon Sidr in Bangladesch.





