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Liebe Leserin, lieber Leser,
Zaheda, das 19-jährige junge Mädchen lächelt. Etwas verlegen und doch
stolz blickt sie in unsere Kamera. Sie hat wieder einen Traum - hat
endlich wieder Hoffnung. Das Mädchen hat Schlimmes erlebt. Vor
eineinhalb Jahren erschütterte ein schweres Erdbeben die Grenzregion
zwischen Pakistan und Indien. Viele Menschen starben damals, über 3,3
Millionen Menschen verloren ihr Zuhause.
Wenige Sekunden reichten aus, um auch Zahedas Heimatdorf Arounta nahezu
auszulöschen: Häuser, Schulen, Gesundheitsstationen - alles lag in
Trümmern.
Die darauf folgenden Anstrengungen von der ersten Nothilfe für
Verletzte bis hin zum Wiederaufbau waren gewaltig. Gemeinsam - und
nur dank Ihrer Spenden- haben Aktion Deutschland Hilft und die
Mitgliedsorganisationen gut 10 Millionen Euro aufgebracht, um für die
Betroffenen schnell und effizient Hilfe zu leisten. Und um
nachhaltige Projekte zu finanzieren - so wie das von Zaheda.
Gerne möchte ich einige Impressionen aus dem Land am Karakorum mit
Ihnen teilen: In diesem Newsletter haben wir daher ein kleines
Fotoalbum für Sie zum Download bereitgestellt. Und - weil schenken
Freude bringt - verlosen wir unter unseren aufmerksamsten Lesern vier
Gutscheine für einen Blumengruß an Ihre Liebsten. Für Ihre
Unterstützung danke ich Ihnen von Herzen!
 Manuela Roßbach Geschäftsführerin
PS Bitte unterstützen Sie uns auch heute wieder mit Ihrer Spende. Denn nur gemeinsam mit Ihnen können da sein,
wenn Menschen in Not geraten! Herzlichen Dank.

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Hilfe konkret

"Für dieses Projekt habe ich meine Heirat
verschoben"
Wie Frauen nach dem Erdbeben in Pakistan mit
Handarbeiten wieder Geld verdienen...
"Für dieses Projekt habe ich meine Heirat verschoben", sagt lachend
die Handarbeitslehrerin Rukhsana Choudhury. Aus der Millionenstadt
Rawalpindi ist die Vierundzwanzigjährige in das kleine Dorf Arounta
gekommen, um Frauen zu zeigen, wie sie mit hochwertigen Handarbeiten
bares Geld verdienen können. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt des
Projektes, motiviert die über 150 Frauen und vermittelt ihnen
notwendige Fertigkeiten. "Ich möchte, dass die Frauen auf eigenen
Füssen stehen können und deswegen bin ich hier", sagt die junge Frau,
die selbst erst mit 16 Jahren sprechen lernte.
Stolz präsentiert die 19-jährige Zaheda ihre Werke: kunstvolle
traditionelle Stickereien, Handtaschen und Geldbörsen, aufwändig mit
Paletten und Glasperlen besetzt.
Die Produkte werden von HELP, einer Mitgliedsorganisation von Aktion
Deutschland Hilft, in Deutschland und Jordanien auf die
‚fair-trade’-Märkte gebracht. "Ein Set von Tischuntersetzern können
wir für 20 Dollar verkaufen, nach Abzug der Kosten haben die Frauen so
einen Verdienst von ca. 8 Dollar, erklärt die jordanische
Projektleiterin Maha Telfah von HELP. Das ist sehr viel Geld für Zahida
und ihre sechs Geschwister, auch wenn sie längst nicht jeden Tag ein Set
verkaufen kann. Denn in dieser Gegend Kaschmirs nahe der indischen
Grenze sind die Menschen bitter arm. Viele verdingen sich als
Tagelöhner.
Zaheda aber hat die Chance genutzt: Die Teilnahme am Hilfsprojekt gibt
ihr nicht nur ein eigenes Einkommen und Selbstbewusstsein, sie hat auch
einen Traum reifen lassen: Zaheda will sich weiter bilden, sie möchte
die High-School in der Kreisstadt Hajira besuchen und später einmal ihr
eigenes Geschäft eröffnen.
Noch stellt HELP die Materialien und Werkzeuge wie Stickrahmen,
Nähmaschinen, Nadeln, Pailletten, Glasperlen und Stoffe. Doch
langfristig sollen die Frauen ihre Sachen selbst vermarkten. Deswegen
lernen sie, genug Rücklagen zu bilden für den regelmäßigen Einkauf.
Schon eine Spende von 100 Euro schenkt den Frauen von Arounta ein
"Starter-Set" für hochwertige Handarbeiten mit einem Rahmen, Stoff,
Perlen, Nadeln, Fäden etc. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

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Größere Karte
 Handarbeitlehrerin Rukhsana vermittelt Fertigkeiten und
Selbstbewußtsein.
 Gemeinsam sticken die Frauen von Arounta für eine selbstbestimmte
Zukunft.

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Nachgefragt

Steckbrief
Name: Dipl.-Ing. (TH) Eberhard M. Wissinger Alter: 68 Jahre Kinder: Drei Beruf: Country Director HELP -Hilfe zur Selbsthilfe e.V. Umwelt- und
Entwicklungsplaner. Beschäftigt bei HELP seit 2004. Leitete vor seinem
Einsatz in Pakistan Wasserprojekte im Irak.
Herr Wissinger, Sie sind seit einem Jahr für unsere
Mitgliedsorganisation HELP in Pakistan. Wie beurteilen Sie die Lage der
Menschen eineinhalb Jahre nach dem Erdbeben?
Die Organisationen von Aktion Deutschland Hilft konnten tausenden
Menschen helfen. Sie retteten Leben und versorgten Menschen mit dem
Nötigsten. Heute helfen wir den Menschen gemeinsam in eine neue und
selbstbestimmte Zukunft. Dennoch: Das Ausmaß der Katastrophe war immens
- es gab über drei Millionen Menschen, die mit einem Schlag obdachlos
wurden.
Es ist klar, dass der Wiederaufbau nicht in ein oder zwei Jahren zu
bewerkstelligen ist. Daher gibt es immer noch viele Menschen, die in
Notunterkünften leben und die auch heute weiter auf Hilfe angewiesen
sind. Insbesondere die Armut und die Wasserversorgung in den
Bergdörfern sowie daraus resultierende Krankheiten sind Problem und
Herausforderung zugleich.
Welche besonderen Herausforderungen musste HELP direkt
nach dem Beben bewältigen? Vor welchen stehen Sie heute?
Unmittelbar nach dem Beben stand für alle Organisationen von Aktion
Deutschland Hilft, wie auch für HELP, die unmittelbare medizinische
Versorgung der Verletzten im Vordergrund. Ärzteteams versorgten die
Verwundeten rund um die Uhr.
Die folgenden Wochen standen im Zeichen des hereinbrechenden Winters.
Wir arbeiteten auf Hochtouren, um den Menschen ein zumindest
vorübergehendes Dach über dem Kopf zu geben. Sie brauchten dringend
warme Decken, Kleidung, Öfen, Nahrung und Wasser, um der klirrenden
Kälte des pakistanischen Winters etwas entgegenzusetzen. Alte Menschen,
Kinder und die vielen Kranken waren besonders bedürftig.
Heute, eineinhalb Jahre nach dem Beben geht es vor allem darum, die
Menschen in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen. Projekte wie
das oben beschriebene sind nur eine Facette unsere Arbeit. Wir
betreiben in fünf Dörfern so genannte "integrierte Dorfentwicklung".
D.h. wir helfen den Menschen, ihre Häuser, Schulen und
Gesundheitszentren wieder aufzubauen, helfen die Wasserversorgung zu
sichern, Krankheiten vorzubeugen und nicht zuletzt wirtschaftliche
Strukturen zu errichten, damit sie möglichst schnell nicht mehr auf
Hilfe von außen angewiesen sind.
Gab es etwas, das Sie in Pakistan besonders bewegt
hat?
Wenn ich nach einem langen Arbeitstag mit dem Jeep durch die
atemberaubende Gebirgslandschaft der Kaschmirregion heimfahre,
entschädigt dies für vieles. Noch wichtiger aber ist die
Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit der Menschen hier, ihnen zu
helfen gibt mir persönlich sehr viel.
Betroffen hingegen macht mich jedoch immer wieder die direkte Begegnung
mit der extremen Armut. Das Erdbeben hat die massive Armut der Menschen
im Norden Pakistans nur verschärft. Es treibt einem schon mal die
Tränen in die Augen, wenn Menschen weniger als einen Dollar am Tag oder
aber gar nichts haben und nicht wissen, wovon sie sich und ihre Kinder
am nächsten Tag ernähren sollen. Darum heißt unser Ziel: "Build back
better": D. h. den Menschen unserer Projekte soll es nach Abschluss
unserer Arbeit, zumindest wirtschaftlich, besser gehen als vor dem
Beben. Wir wollen ihnen die Hoffnung wiedergeben und neue Zuversicht
schaffen.
Herr Wissinger, vielen Dank für das Gespräch!

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Durchblick

So hilft Aktion Deutschland Hilft - Das
Bündnis der Hilfsorganisationen
Aktion Deutschland Hilft - Das Bündnis der Hilfsorganisationen leistet
im Falle großer Katastrophen und Notsituationen gemeinsam schnelle und
effektive Hilfe. Die zehn Mitgliedsorganisationen sind, im Rahmen ihrer
Projektarbeit, oft schon vor einer Katastrophe vor Ort. So können wir im
Katastrophenfall sofort handeln und meist auf bereits vorhandene
Strukturen zurückgreifen. Die Mitgliedsorganisationen von Aktion
Deutschland Hilft bündeln ihre jahrzehntelange Erfahrung in der
humanitären Hilfe. Durch die ständige Abstimmung untereinander nutzen
wir vorhandene Synergien und optimieren unsere humanitäre Nothilfe
weiter.

Mit Ihrer freien Spende wappnen Sie Aktion Deutschland Hilft heute für
künftige Aufgaben! Denn Katastrophen geschehen binnen Sekunden. Ihre
Spende ermöglicht uns, sofort da zu sein, wenn Menschen dringend auf
Hilfe angewiesen sind.
Vielen Dank!

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Verlosung

Frühlingssträuße zu gewinnen

Frage: In welchem Dorf befindet
sich das beschriebene Projekt unserer Mitgliedsorganisation HELP?
Unter allen richtigen Antworten an spenden@aktion-deutschland-hilft.de verlosen wir vier Gutscheine
für einen Blumengruß -zum verschenken oder zum behalten- im Wert von je
25 Euro. Übrigens: Am 13. Mai ist Muttertag. Die Gewinner werden per
E-Mail benachrichtigt. Wir danken FloraPrima.de für die Spende.

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Gewußt?

Was sind Livelihood
Recovery-Programme?
Ziel von Livelihood Recovery-Programmen ist es, die Menschen beim
Aufbau einer neuen Existenzgrundlage zu unterstützen sowie ihre
Lebensumstände langfristig zu verbessern.
Die Projekte zielen auf die Selbsthilfekräfte der Menschen. Durch
vielfältige Maßnahmen, wie die Vermittlung spezieller Kenntnisse oder
die Vergabe von Kleinstkrediten werden die Menschen in die Lage
versetzt, dauerhaft ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften, um so den
Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

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Download

Fotoimpressionen aus Pakistan
Erleben Sie Land und Menschen der zauberhaften Region Kaschmir. Eine
kleine Fotoserie unseres jüngst aus Pakistan wiedergekehrten Teams
erhalten Sie hier zum Download - natürlich kostenlos.
Tip: Noch schöner ist die Fotoserie, wenn Sie sie auf Ihrem
Rechner speichern und dann anschauen: Klicken Sie hierzu mit der
rechten Maustaste auf den Download-Link und wählen "Ziel speichern
unter:" aus.

Download

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Ihr Kontakt zu uns
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Kaiser-Friedrich-Straße 13
53113 Bonn
Geschäftsführerin: Manuela Roßbach
Vereinsregister Bonn 20 VR 7945
Tel.: 0228 - 24292 - 420
Fax: 0228 - 24292 - 199
spenden@aktion-deutschland-hilft.de
www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
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