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Schirmherrschaft und Kuratorium von Aktion Deutschland Hilft

Kuratorium stellt sich vor Mit Hilfe des Kuratoriums und des Schirmherren möchte Aktion Deutschland Hilft in der Öffentlichkeit eine höhere Aufmerksamkeit für die Arbeit des Bündnisses erreichen. Gemeinsames Ziel des Bündnisses ist es, bei großen humanitären Katastrophen gemeinsam schneller zu helfen. Schirmherr von Aktion Deutschland Hilft ist Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.

 

Der Charakter von Aktion Deutschland Hilft als nationales Bündnis möglichst vieler gesellschaftlicher Strömungen wird durch den Schirmherren und die Kuratoriumsmitglieder unterstrichen. Sie vertreten unterschiedliche Gruppen und Institutionen. Die Kuratoren sind für drei Jahre von der Mitgliederversammlung berufen. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier a.D. hat den Vorsitz des Kuratoriums übernommen. Ruprecht Polenz, CDU-MdB und Sprecher des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages ist stellvertretender Vorsitzender.

 

Kurzportrait des Schirmherrn Dr. Richard von Weizsäcker

Dr. Richard von Weizsäcker:

„Es ist von globalem Interesse, für Menschen in Krisengebieten humanitäre Hilfe zu leisten, weltweit Armut einzudämmen und den Frieden zu sichern. Gemeinsam schneller helfen – dafür steht das Bündnis der Hilfsorganisationen seit Jahren mit Erfolg“

 

Schirmherr Dr. Richard von WeizsäckerGeboren wurde Dr. Richard von Weizsäcker am 14. April 1920 in Stuttgart. Nach seinem Studium in Oxford und Grenoble leistete er von 1938 bis 1945 Militärdienst. Bis 1949 studierte er Rechtwissenschaften und Geschichte in Göttingen.

 

Er war von 1950 bis 1966 in der Industrie tätig. Außerdem war er bis 1984 sechs Jahre Präsident des Evangelischen Kirchentages und 17 Jahre Mitglied der Synode und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Von Weizsäcker trat 1969 für die CDU in den Deutschen Bundestag ein und blieb bis 1981 Mitglied. Von 1981-1984 war er Regierender Bürgermeister von Berlin. 1984 übernahm Richard von Weizsäcker das Amt des Bundespräsidenten, dass er für zwei Wahlperioden bis 1994 ausübte.

Kurzporträts der Kuratoriumsmitglieder:

Dr. Frank-Walter Steinmeier Kuratoriumsvorsitzender und Bundesaußenminister a.D.

Dr. Frank-Walter Steinmeier:

„Ich setze mich als Kuratoriumsvorsitzender für Aktion Deutschland Hilft ein, weil es wichtig und sinnvoll ist, dass die Organisationen zusammenarbeiten, um nach Katastrophen gemeinsam schneller zu helfen. Dieses koordinierte Vorgehen sorgt für optimale Hilfe und einen besonders effektiven Einsatz von Spendengeldern.“

 

Geboren am 5. Januar 1956 in Detmold, war der promovierte Jurist Dr. Frank-Walter Steinmeier von 2005 bis 2009 Bundesminister des Auswärtigen im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie seit 2007 auch Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1999 bis 2005 war er Chef des Bundeskanzleramtes unter Gerhard Schröder.

 

Seit Oktober 2009 ist Steinmeier Vorsitzender der SPD-Fraktion.

 

2008 hat sich Frank-Walter Steinmeier bereit erklärt, den Vorsitz des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis der Hilfsorganisationen, zu übernehmen.

Ruprecht PolenzRuprecht Polenz

Der Jurist Ruprecht Polenz ist am 26. Mai 1946 in Denkwitz/Bautzen geboren. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, dem er seit 1994 angehört. Polenz ist Mitglied im Vorstand der CDU Nordrhein-Westfalen sowie dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Jahr 2000 war er Generalsekretär der CDU Deutschland.

 

2008 hat sich Ruprecht Polenz bereit erklärt, den stellvertretenden Vorsitz des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis der Hilfsorganisationen, zu übernehmen.

Volker BeckVolker Beck

Geboren am 12. Dezember 1960 in Stuttgart, studierte Volker Beck an der Universität Stuttgart Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik. Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1994 bis 2002 war Beck rechtspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen und von 1998 bis 2002 im Fraktionsvorstand Politischer Koordinator des Arbeitskreises Innen, Recht, Frauen und Jugend. In der 16. Wahlperiode des Deutschen Bundestages ist er Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher seiner Bundestagsfraktion.

Peter Clever Peter Clever

Der im Oktober neu gewählte Vorsitzende des Verwaltungsrates der Deutschen Welle ist am 5. Januar 1955 geboren. Der Diplomvolkswirt und Ministerialdirektor a. D. ist seit 2003 Mitglied in der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Vorstandsmitglied der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und Sprecher der Arbeitgeberbank im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit und dessen alternierender Vorsitzender.

Dr. Bernhard FelmbergDr. Bernhard Felmberg

Prälat Dr. Bernhard Felmberg (Jg. 1965), studierter und promovierter Theologe, war von 1993 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und danach Oberkonsistorialrat und Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU. Im Jahre 2002 erhielt Felmberg die Ernennung zum Leiter der Abteilung Aus-, Fort- und Weiterbildung im Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Im Juli 2008 berief ihn der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Bevollmächtigten bei Bundestag, Bundesregierung und Europäischer Union.

Holger HaibachHolger Haibach

Holger Haibach (Jg. 1971) absolvierte bis 1999 ein Lehramtsstudium der Fächer Latein, Geschichte und Altgriechisch an der Universität Gießen. Nach Ende seines Studiums arbeitete er als persönlicher Referent von Jürgen Banzer, Landrat des Hochtaunuskreises. Seit 2006 gehört Haibach dem Kreistag des Hochtaunuskreises an und führt dort seit Oktober 2008 die CDU-Kreistagsfraktion. Seit 2002 ist Haibach Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2005 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe.

Ingrid HofmannIngrid Hofmann

Die Unternehmerin Ingrid Hofmann ist am 21. März 1954 geboren. Die Groß- und Außenhandelskauffrau gründete 1985 in Nürnberg das Zeitarbeitsunternehmen Hofmann Personal Leasing, welches heute zu den größten in Deutschland zählt. Sie ist Vizepräsidentin des Bundesverbands Zeitarbeit Personaldienstleistungen e.V. (BZA), Mitglied im Präsidium der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Trägerin des Bundesverdienstordens.

Renate JaegerRenate Jaeger

Die am 30. Dezember 1940 in Darmstadt geborene Renate Jaeger ist seit 2004 Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Von 1994 bis 2004 war sie Richterin des Bundesverfassungsgerichtes, als Mitglied des ersten Senats. Ebenfalls 2004 wurde sie von der Juristischen Fakultät der Universität Münster mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

Jürgen KoppelinJürgen Koppelin

 

Der gelernte Bankkaufmann Jürgen Koppelin, geboren am 14. September 1945 in Wesselburen, war von 1972 bis 1981 als Vertriebs- und Promotionsmanager bei PHILIPS/POLYGRAM tätig und wechselte dann zum NDR, wo er bis 2003 als leitender Redakteur tätig war.

 

Seit 1990 ist Jürgen Koppelin Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 1993 Landesvorsitzender der FDP in Schleswig-Holstein. 1998 wurde er Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion und hat die Funktion des haushaltspolitischen Sprechers inne.

Kerstin Mueller MdBKerstin Müller MdB

Nach ihrem Abitur nahm Kerstin Müller (Jg. 1963) ein Studium der Rechtswissenschaft in Köln auf, das sie 1990 mit dem ersten Staatsexamen beendete. 1994 folgte das zweite juristische Staatsexamen. Von 1990 bis 1994 war sie Landesvorstandssprecherin der Grünen in Nordrhein-Westfalen. Seit 1994 ist Kerstin Müller Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1994 bis 1998 war sie Sprecherin und danach vier Jahre lang Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen. Von 2002 bis 2005 war sie als Staatsministerin im Auswärtigen Amt tätig, seitdem als außenpolitische Sprecherin ihrer Bundestagsfraktion. Ihre besonderen Schwerpunkte liegen im Bereich Afrikapolitik, Naher Osten, Islamdialog, Gerechte Globalisierung und Internationale Frauenrechte.

Dr. h.c. Fritz PleitgenDr. h.c. Fritz Pleitgen

Fritz Pleitgen (Jg. 1938) begann seine Karriere 1959 mit einem Volontariat bei der Freien Presse Bielefeld. 1963 wechselte er in die Redaktion der Tagesschau zum Westdeutschen Rundfunk (WDR) nach Köln. Von 1970 bis 1977 arbeitete Pleitgen als ARD-Korrespondent in Moskau, von 1977 bis 1982 als Leiter des ARD-Studios DDR. Im Anschluss daran war er fünf Jahre Leiter des ARD-Studios Washington und zwei Jahre in New York. Von 1988 bis 1993 war Pleitgen als Chefredakteur und anschließend Hörfunkdirektor beim WDR tätig. Zwölf Jahre, von 1995 bis 2007, leitete er als Intendant den Westdeutschen Rundfunk Köln. 2001 und 2002 war Pleitgen zudem Vorsitzender der ARD. Seit September 2006 ist er Präsident der European Broadcasting Union und seit April 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH.

Carl A. SiebelCarl A. Siebel

Der 73-jährige in Bonn geborene Carl. A. Siebel war von 1996 bis 2007 Präsident und Vorstandvorsitzender der Aptargroup Inc, eines amerikanischen börsennotierten Unternehmens und ist weiterhin Mitglied im Board of Directors dieses Unternehmens. Seit dem 1. Januar 2008 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Gütermann SE in Gutach im Breisgau.

Weiterhin ist Herr Siebel Mitglied des Board of Trustees der AICGS (American Institute for Contemporary German Studies) in Washington D. C., „think-tank“ der Johns Hopkins University in Washington.

Regine SixtRegine Sixt

Seit vielen Jahren ist die Unternehmerin Regine Sixt im Unternehmen tätig und übernimmt gleichzeitig soziale Verantwortung durch ihr Engagement mit der Regine Sixt Kinderhilfe e.V. , um Kindern in Not ihr Lächeln zurückzugeben und "Tränchen zu trocknen".

Michael SommerMichael Sommer

Geboren am 17. Januar 1952 in Büderich/Meerbusch, ist der diplomierte Politikwissenschaftler seit 2002 Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Er ist seit 1981 Mitglied der SPD und seit 2006 stellvertretender Präsident des neu gegründeten Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB).

Christoph SträsserChristoph Strässer

Christoph Strässer wurde am 12. Juni 1949 in Velbert geboren. Er studierte von 1969 bis 1974 Rechtswissenschaft. Seit 1980 ist er in Münster als Rechtanwalt tätig. Strässer gehörte von 1999 bis 2002 für die SPD dem Rat der Stadt Münster an. Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2005 Sprecher für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion. Er ist Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe und des Rechtsausschusses sowie u. a. der Parlamentariergruppe West- und Zentralafrika, Ostafrika und der SADC-Staaten.

Dr. h.c. Wolfgang Thierse MdBDr. h.c. Wolfgang Thierse MdB

Wolfgang Thierse (Jg. 1943) nahm 1964 ein Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin auf und arbeitete dort ab 1969 als wissenschaftlicher Assistent im Bereich Kulturtheorie/Ästhetik. Von 1975 bis 1976 war er Mitarbeiter im Ministerium für Kultur der DDR und wurde dort entlassen, nachdem er sich weigerte, eine Erklärung zu unterzeichnen, mit der er die Ausbürgerung Wolf Biermanns befürworten sollte. Ab 1977 arbeitete Thierse dreizehn Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR im Zentralinstitut für Literaturgeschichte. Seit 1990 ist Thierse für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages, deren stellvertretenden Fraktionsvorsitz er bis 1998 innehatte. Von 1998 bis 2005 war er Präsident des Deutschen Bundestages; seit 2005 ist er dessen Vizepräsident.

Prof. Dr. Siegfried WeischenbergProf. Dr. Siegfried Weischenberg

Der am 24. März 1948 in Wuppertal geborene Siegfried Weischenberg ist seit 2000 Inhaber des Lehrstuhls für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg. Vorher arbeitete er rund zwei Jahrzehnte als Professor an in- und ausländischen Hochschulen und war u. a. Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster. Der gelernte Journalist (u. a. Redakteur bei der NRZ Essen) war von 1999 bis 2001 auch Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes.