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Simbabwe:

Malteser und HELP sagen Cholera-Epidemie den Kampf an

Simbabwe: Menschen stehen für sauberes Wasser an 300px10.12.2008 Harare/Köln. Angesichts der sich zuspitzenden Lage durch Cholera-Erkrankungen in Simbabwe unterstützen die Malteser ein sofortiges Hilfsprogramm: Gemeinsam mit der Bonner Hilfsorganisation HELP und mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes stellen sie lebensnotwendige Infusionen, sowie Kanülen und Schläuche für mehr als 5.000 Patienten zur Verfügung. Die Beschaffung der Medikamente erfolgt über action medeor.

 

„Simbabwe hat den nationalen Notstand ausgerufen. Wir müssen umgehend helfen!“, erklärt Dr. Georg Nothelle, Leiter Afrika von Malteser International. Offiziellen Angaben zufolge sind bereits über 570 Menschen gestorben, mehr als 14.000 Infektionen wur-den registriert. Da die Krankheit sich sehr schnell ausbreitet, seien jedoch deutlich mehr Opfer zu befürchten.

 

Simbabwe: Cholera-Patient im Krankenhaus„Tausende Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Einige zapfen daher zerbrochene Abwasserleitungen an, um überhaupt an Wasser zu kommen“, so Nothelle „Da es in vielen Regionen keinen Strom gibt, können die Menschen das Wasser nicht abkochen. Auch Chlortabletten und andere Möglichkeiten, das Wasser zu reinigen, fehlen. Daher trinken die Menschen das schmutzige Wasser und infizie-ren sich.“

 

Achtung Redaktionen: Dr. Georg Nothelle, Leiter Afrika von Malteser International, steht für Interviews zur Verfügung. Vermittlung unter Tel. (02 21) 98 22-125.