World Vision hat gemeinsam mit anderen Organisationen das Ausmaß und die
Gefahren der Katastrophe analysiert, um zu bestimmen, welche Maßnahmen am
dringendsten erforderlich sind. Über 55.000 Haushalte wurden bisher mit
Schutzplanen, Haushaltswaren, Hygienepaketen, Wasserbehältern und
Moskitonetzen versorgt. Mehr als 250.000 Menschen haben bereits
Nahrungsmittel bekommen. Die Verteilungen sollen bis zum Frühjahr
weitergehen.
Um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten, haben World
Vision-Helfer 250 der sogenannten „ponds“, die als Trinkwasserreservoirs
genutzt werden, gereinigt. World Vision hat vier beschädigte
Gesundheitszentren wieder aufgebaut, hat Familien darin geschult, wie
Durchfallerkrankungen vorgebeugt werden kann und hat Workshops in Sachen
„Hygiene“ und „sauberes Trinkwasser“ gegeben. Zur Stärkung der
Landwirtschaft sind im Raum Bogale 350 Kleinbauern mit einachsigen
Traktoren, inklusive Treibstoff, ausgestattet worden. Und speziell für
Kleinkinder und Kinder wurde 82 sogenannte „Child Friendly Spaces“
organisiert. Dort finden Mädchen und Jungen Schutz, Betreuung und
Unterstützung bei der Suche nach ihren Familien. Außerdem haben die Helfer
25 Notschulen, samt Schultischen, -stühlen, -tafeln, eingerichtet, um den
Schulunterricht zu gewährleisten. |