Cholera in Simbabwe:
Nach dem Hunger kam die Cholera. Simbabwe hat seit dem Ausbruch der Epidemie Anfang Dezember 2008 über 4.000 Tote zu beklagen. Nach Aussagen der Weltgesundheitsorganisation sind knapp 100.000 Menschen infiziert worden. Das marode Gesundheitssystem in dem zentralafrikanischen Land ist völlig überfordert. Viele Krankenhäuser wurden geschlossen, da der öffentliche Dienst kollabiert ist. Anfang Dezember vergangenen Jahres rief das Land schließlich den nationalen Notstand aus und bat um ausländische Hilfe. Ursachen für die Epidemie sind unter anderem die ungenügende Trinkwasserversorgung und die mangelhafte Abwasseraufbereitung. 5,5 Millionen Menschen leben in Simbabwe unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Auch im Nachbarland Südafrika gab es mehrere Todesfälle durch Cholera. |